Dreck

Sie gehörn zu uns – ich tu mich schwer -
der Dreck, der Unrat und Verkehr.
Dreck klebt am Schuh, oft Hundesch..
die neuen Sneaker, einstmals weiße.
Dreck wohnt in Ecken, staubig, still,
wo keiner putzt, weil keiner will.
Ein Fleck am Hemd, dies war sehr teuer –
auch noch aus Rotwein und grad heuer.
Am Rand der Straßen, die Natur nur geborgt,
wird Unrat und Sperrmüll einfach entsorgt.
Ob Teppich, ob Sofa, Verpackung und Glas,
alles türmt sich im noch grünen Gras.
Die Tonne, sie stöhnt unter Last und Gewicht,
sagt still und verzweifelt: normal ist das nicht,
dass jeder mehr braucht, mehr will oder kann,
vom puren Überfluss, der einst begann.